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Ratgeber · Google Ads

Google Ads Conversion Tracking: Anfragen messen statt Klicks zählen

Was als Conversion zählen sollte, welche Fehler Google auf die falsche Fährte locken und wie Sie die Zahlen prüfen.

Von Alexander Bauer, BetriebsagenturAktualisiert am 6 Minuten Lesezeit

Kurz gesagt

  • Conversion Tracking zählt, wenn aus einem Klick eine Anfrage oder ein Anruf wird. Erst damit sehen Sie, was eine Anfrage kostet.
  • Zählen Sie echte Handlungen: abgeschickte Formulare, Anrufe, Terminbuchungen – nicht Seitenaufrufe oder Verweildauer.
  • Ohne saubere Messung optimiert Google automatisch auf das Falsche. Deshalb gehört sie vor jede Budgeterhöhung.

Für wen: Betriebe, die Google Ads schalten oder planen und wissen wollen, was die Anzeigen bringen

Was als Conversion zählen sollte

  • Formular abgeschickt

    Als Haupt-Conversion?
    Ja
    Warum
    Echte Anfrage mit Kontaktdaten
  • Anruf aus Anzeige oder Website

    Als Haupt-Conversion?
    Ja, ab sinnvoller Mindestdauer
    Warum
    Viele Handwerkskunden rufen lieber an
  • Termin gebucht

    Als Haupt-Conversion?
    Ja
    Warum
    Konkreter nächster Schritt
  • KI-Anfrage abgeschlossen

    Als Haupt-Conversion?
    Ja
    Warum
    Qualifizierte Anfrage mit allen Angaben
  • Kontaktseite aufgerufen

    Als Haupt-Conversion?
    Nein
    Warum
    Ansehen ist keine Anfrage
  • Scrolltiefe, Verweildauer

    Als Haupt-Conversion?
    Nein
    Warum
    Höchstens als Beobachtung

Die häufigsten Fehler

  1. 1Aufrufe der Danke- oder Kontaktseite werden gezählt, auch wenn niemand etwas abgeschickt hat.
  2. 2Dieselbe Anfrage wird doppelt gezählt, etwa über Google Ads und zusätzlich über importierte Analytics-Ziele.
  3. 3Anrufe werden gar nicht gemessen – bei Handwerksbetrieben oft der größte Teil der Anfragen.
  4. 4Nebenziele wie Klicks auf die E-Mail-Adresse sind als Haupt-Conversion eingestellt.
  5. 5Nach einem Website-Umbau ist das Tracking still und heimlich weggefallen.

Einwilligung und Datenschutz

In Deutschland, Österreich und der Schweiz braucht Messung für Werbezwecke in der Regel eine Einwilligung. Technisch heißt das: Das Cookie-Banner steuert, ob und wie gemessen wird, und Google bekommt über den Einwilligungsmodus mitgeteilt, was erlaubt ist. Dadurch fehlen Daten von Besuchern, die nicht zustimmen – die Zahlen in Google Ads sind dann eher zu niedrig als zu hoch. Das ist eine technische Beschreibung, keine Rechtsberatung.

So prüfen Sie, ob die Zahlen stimmen

  1. 1Zählen Sie einen Monat lang die Anfragen, die tatsächlich ankommen, und notieren Sie die Quelle.
  2. 2Vergleichen Sie mit den Conversions in Google Ads im selben Zeitraum.
  3. 3Weichen die Zahlen stark nach oben ab, wird zu viel gezählt; deutlich nach unten, fehlen Wege oder Einwilligungen.
  4. 4Schicken Sie selbst eine Testanfrage und prüfen Sie, ob sie in Google Ads erscheint.
Alexander Bauer, Inhaber von Betriebsagentur, an seinem Arbeitsplatz

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.

Häufige Fragen

Was Betriebe dazu am häufigsten fragen.

Eine Handlung nach dem Klick, die für Ihr Geschäft zählt: meist eine abgeschickte Anfrage, ein Anruf oder eine Terminbuchung.

Nicht zwingend. Conversions lassen sich direkt mit dem Google-Ads-Tag messen. Analytics ist zusätzlich nützlich, um das Verhalten auf der Website zu verstehen.

Meist werden Seitenaufrufe statt abgeschickter Formulare gezählt oder Anfragen doppelt erfasst. Prüfen Sie, welche Aktionen als Haupt-Conversion eingestellt sind.

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