Kurz gesagt
- Conversion Tracking zählt, wenn aus einem Klick eine Anfrage oder ein Anruf wird. Erst damit sehen Sie, was eine Anfrage kostet.
- Zählen Sie echte Handlungen: abgeschickte Formulare, Anrufe, Terminbuchungen – nicht Seitenaufrufe oder Verweildauer.
- Ohne saubere Messung optimiert Google automatisch auf das Falsche. Deshalb gehört sie vor jede Budgeterhöhung.
Für wen: Betriebe, die Google Ads schalten oder planen und wissen wollen, was die Anzeigen bringen
Was als Conversion zählen sollte
Formular abgeschickt
- Als Haupt-Conversion?
- Ja
- Warum
- Echte Anfrage mit Kontaktdaten
Anruf aus Anzeige oder Website
- Als Haupt-Conversion?
- Ja, ab sinnvoller Mindestdauer
- Warum
- Viele Handwerkskunden rufen lieber an
Termin gebucht
- Als Haupt-Conversion?
- Ja
- Warum
- Konkreter nächster Schritt
KI-Anfrage abgeschlossen
- Als Haupt-Conversion?
- Ja
- Warum
- Qualifizierte Anfrage mit allen Angaben
Kontaktseite aufgerufen
- Als Haupt-Conversion?
- Nein
- Warum
- Ansehen ist keine Anfrage
Scrolltiefe, Verweildauer
- Als Haupt-Conversion?
- Nein
- Warum
- Höchstens als Beobachtung
| Handlung | Als Haupt-Conversion? | Warum |
|---|---|---|
| Formular abgeschickt | Ja | Echte Anfrage mit Kontaktdaten |
| Anruf aus Anzeige oder Website | Ja, ab sinnvoller Mindestdauer | Viele Handwerkskunden rufen lieber an |
| Termin gebucht | Ja | Konkreter nächster Schritt |
| KI-Anfrage abgeschlossen | Ja | Qualifizierte Anfrage mit allen Angaben |
| Kontaktseite aufgerufen | Nein | Ansehen ist keine Anfrage |
| Scrolltiefe, Verweildauer | Nein | Höchstens als Beobachtung |
Die häufigsten Fehler
- 1Aufrufe der Danke- oder Kontaktseite werden gezählt, auch wenn niemand etwas abgeschickt hat.
- 2Dieselbe Anfrage wird doppelt gezählt, etwa über Google Ads und zusätzlich über importierte Analytics-Ziele.
- 3Anrufe werden gar nicht gemessen – bei Handwerksbetrieben oft der größte Teil der Anfragen.
- 4Nebenziele wie Klicks auf die E-Mail-Adresse sind als Haupt-Conversion eingestellt.
- 5Nach einem Website-Umbau ist das Tracking still und heimlich weggefallen.
Einwilligung und Datenschutz
In Deutschland, Österreich und der Schweiz braucht Messung für Werbezwecke in der Regel eine Einwilligung. Technisch heißt das: Das Cookie-Banner steuert, ob und wie gemessen wird, und Google bekommt über den Einwilligungsmodus mitgeteilt, was erlaubt ist. Dadurch fehlen Daten von Besuchern, die nicht zustimmen – die Zahlen in Google Ads sind dann eher zu niedrig als zu hoch. Das ist eine technische Beschreibung, keine Rechtsberatung.
So prüfen Sie, ob die Zahlen stimmen
- 1Zählen Sie einen Monat lang die Anfragen, die tatsächlich ankommen, und notieren Sie die Quelle.
- 2Vergleichen Sie mit den Conversions in Google Ads im selben Zeitraum.
- 3Weichen die Zahlen stark nach oben ab, wird zu viel gezählt; deutlich nach unten, fehlen Wege oder Einwilligungen.
- 4Schicken Sie selbst eine Testanfrage und prüfen Sie, ob sie in Google Ads erscheint.

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.