Kurz gesagt
- Selbst machen spart Honorar, kostet aber Zeit und Lernkurve. Es lohnt sich bei kleinem Budget und wenn jemand im Betrieb regelmäßig hineinschauen kann.
- Ein Freelancer ist oft günstiger und persönlich, aber eine Einzelperson ist ein Ausfallrisiko und deckt selten Website und Messung mit ab.
- Eine Agentur bringt mehr Kapazität und oft Website, Messung und Ads aus einer Hand. Achten Sie auf einen festen Ansprechpartner statt wechselnder Zuständigkeiten.
- Egal welcher Weg: Das Konto muss Ihnen gehören, und gemessen werden müssen echte Anfragen.
Für wen: Inhaber und Marketingverantwortliche, die entscheiden, wer ihre Google Ads betreut
Die drei Wege im Vergleich
Kosten
- Selbst machen
- Kein Honorar, aber Arbeitszeit
- Freelancer
- Meist niedrigeres Honorar
- Agentur
- Höheres Honorar, mehr Umfang
Erfahrung
- Selbst machen
- Lernkurve, Fehler kosten Budget
- Freelancer
- Je nach Person sehr hoch
- Agentur
- Mehrere Konten und Branchen im Blick
Ausfallsicherheit
- Selbst machen
- Hängt an Ihnen
- Freelancer
- Einzelperson
- Agentur
- Vertretung möglich
Website & Messung
- Selbst machen
- Selbst lösen
- Freelancer
- Oft nicht enthalten
- Agentur
- Häufig aus einer Hand
Ansprechpartner
- Selbst machen
- Sie selbst
- Freelancer
- Direkt
- Agentur
- Fest oder wechselnd – vorher fragen
| Selbst machen | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Kosten | Kein Honorar, aber Arbeitszeit | Meist niedrigeres Honorar | Höheres Honorar, mehr Umfang |
| Erfahrung | Lernkurve, Fehler kosten Budget | Je nach Person sehr hoch | Mehrere Konten und Branchen im Blick |
| Ausfallsicherheit | Hängt an Ihnen | Einzelperson | Vertretung möglich |
| Website & Messung | Selbst lösen | Oft nicht enthalten | Häufig aus einer Hand |
| Ansprechpartner | Sie selbst | Direkt | Fest oder wechselnd – vorher fragen |
Wann Selbermachen sinnvoll ist
Wenn das Budget klein ist, nur eine Leistung in einem engen Umkreis beworben wird und jemand im Betrieb einmal pro Woche eine halbe Stunde in die Suchbegriffe schauen kann. Eine sorgfältige Einrichtung mit sauberer Messung lohnt sich trotzdem, denn die meisten teuren Fehler passieren beim Aufbau: falsche Gebietseinstellungen, eingeschaltetes Display-Netzwerk, fehlende Ausschlüsse.
Woran Sie eine gute Google Ads Agentur oder einen guten Freelancer erkennen
- 1Fragt zuerst nach Ihren Leistungen, Ihrem Gebiet und dem Wert eines Auftrags – nicht nach dem Budget.
- 2Prüft die Zielseite und richtet die Messung echter Anfragen ein, bevor Budget erhöht wird.
- 3Lässt das Konto auf Ihr Unternehmen laufen und arbeitet über ein Verwaltungskonto.
- 4Zeigt im Bericht Suchbegriffe, Kosten pro Anfrage und konkrete nächste Schritte statt nur Klickzahlen.
- 5Verspricht keine Platzierungen und keine feste Zahl an Anfragen.
- 6Sagt offen, wenn sich Google Ads für Ihr Angebot nicht lohnt.
- 7Nennt einen festen Ansprechpartner und eine Antwortzeit.
Warnsignale
- Das Konto läuft auf die Agentur, und bei Kündigung ist alles weg.
- Das Werbebudget wird über die Agentur abgerechnet, ohne dass Sie Einblick haben.
- Berichte zeigen nur Impressionen und Klicks.
- Garantien wie „Platz 1“ oder „mindestens 50 Anfragen“.
- Lange Laufzeit ohne vereinbarten Auswertungstermin.

Alexander Bauer, Inhaber. Schreibt hier, was Betriebe in Handwerk, Industrie und Mittelstand vor der Entscheidung wissen sollten – mit Zahlen statt Versprechen.